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Millennium Team und Mull und Partner setzen das Projekt des Ortens und der Untersuchung von letalen Kriegsmitteln in der Donau um

Der Gewinner der internationalen Ausschreibung für das Projekt des Ortens und der Untersuchung der auf den gesenkten deutschen Schiffen befindlichen letalen Kriegsmitteln ist ein serbisch-deutsch-österreichisches Konsortium, das durch Mull und Partner und serbische Gesellschaft Millennium Team geführt wird

Die Vizepräsidentin der Regierung Serbiens und Ministerin für Bau, Verkehr und Infrastruktur, Prof. Dr. Zorana Mihajlović, unterzeichnete heute einen Vertrag im Wert von 1,5 Million Euro, mit dem eine große Aktion des Herausnehmens von gesenkten deutschen Kriegsschiffen aus dem Zweiten Weltkrieg aus der Donau bei Prahovo beginnt.

Der Gewinner der internationalen Ausschreibung für das Projekt des Ortens und der Untersuchung der auf den gesenkten deutschen Schiffen befindlichen letalen Kriegsmitteln ist ein serbisch-deutsch-österreichisches Konsortium, das durch Mull und Partner und serbische Gesellschaft Millennium Team geführt wird. 

„Mit diesem Vertrag beginnen wir mit der Aktion, auf die wir 75 Jahre lang gewartet haben – dass wir endlich die Donau haben, die auf der ganzen Strecke durch Serbien schiffbar ist. Erst einmal wollen wir endlich feststellen, was sich von Explosiven und tödlichen Kriegsmitteln und in welcher Menge auf den 23 gesenkten Schiffen befindet. Dies stellt die Voraussetzung dafür, dass wir sie im nächsten Jahr sicher heraus zu nehmen beginnen, wofür wir 23 Millionen Euro bereitstellen werden”, erklärte Mihajlović und fügte hinzu, dass „wir aufgrund der unsicheren und erschwerten Schifffahrt in diesem Teil der Donau 5 Mio. Euro jährlich als Verlust verzeichnen“.

Die Ministerin Zorana Mihajlović fügte hinzu, Serbien orientiere sich nach 30 Jahren an den Ausbau der Infrastruktur.

„Nebst Straßen-, Bahn- und Flug-Korridoren investieren wir 380 Mio. Euro in den Flussverkehr. Das Herausholen der gesenkten deutschen Flotte wird dazu beitragen, dass die Donau alle 365 Tage im Jahr schiffbar sein wird, was für unsere Wirtschaft und eine sichere Schifffahrt von Bedeutung ist“, so Mihajlović.

Die Millennium Team in durch unsere Gesellschaft geführtem Konsortium und die Mull und Partner (serbisch-deutsch-österreichische Gesellschaften) werden das Projekt des Ortens und der Untersuchung von letalen Kriegsmitteln auf den gesenkten deutschen Schiffen gemeinsam umsetzen. 

„Zufrieden stelle ich fest, dass unser Wissen, unsere Erfahrung und die modernste Ausrüstung die Millennium Team auf die Spitze der hiesigen Baubranche positioniert haben – dadurch auch die ausländischen Partner. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Gesellschaften, die über langjährige Erfahrung verfügen, es möglich machen werden, dass wir auch dieses Projekt erfolgreich umsetzen“, hob der geschäftsführende Gesellschafter der Millennium Team, Stojan Vujko, hervor.

Die Geschäftsführerin der EIB für den Westbalkan, mit deren Kredit die erste Phase finanziert wird, Dubravka Nègre, hob hervor, dieses Projekt sei nicht nur von einer breiteren historischen Bedeutung, sondern auch wichtig für die weitere Entwicklung Serbiens.

„Das Ministerium für Bau, Verkehr und Infrastruktur hat die Bedeutung der Investition in Schiffsverkehr als eine saubere und sicherere Transportart erkannt und Serbien ist das einzige Drittland, in der die EIB in den Schiffsverkehr investiert. Die Donau liegt am paneuropäischen Korridor und mit der Projektumsetzung werden wir dazu beitragen, dass Waren schneller und mehr effizient die EU-Länder erreichen, was für serbische Wirtschaft von Bedeutung ist“, so Nègre.

Die Leiterin des UNDP-Büros in Serbien, Francine Pickup, erklärte, dies sei ein Problem, das jahrzehntelang bestehe und am meisten dank des Einsetzens der Vizepräsidentin der Regierung auch gelöst werde.

„Durch das Herausholen der gesenkten Flotte werden wir die Sicherheit der Schifffahrt verbessern und der Umweltschutz sowie der wirtschaftliche Fortschritt hinsichtlich des Handels- und Tourismusverkehrs werden besser“, sagte Pickup.

Der leitende Beamte des Kreises Bor, Vladimir Stanković, bedankte sich beim Präsidenten der Republik, Aleksandr Vučić, und bei der Vizepräsidentin der Regierung, Zorana Mihajlović, für das Einsetzen zur Realisierung dieses Projektes, denn dies werde eine große Bedeutung für alle Gemeinden im Taldurchbruch Đerdap haben.

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